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Einstellungsverfahren

Unsere Einstellungstermine

In diesen vorgesehenen Zeitfenstern können Sie sich für eine Ausbildung oder ein Studium bei der Polizei Hamburg bewerben.

Der Einstellungstest

Als Bewerber um Ausbildungs- oder Studienplätze bei der Polizei Hamburg nehmen Sie an einem anspruchsvollen Einstellungsverfahren teil. Dieses Verfahren beinhaltet schriftliche, sportliche sowie mündliche Testteile. Darüber hinaus erfolgt eine körperliche Tauglichkeitsuntersuchung durch den Personalärztlichen Dienst. Am ersten Prüfungstag wird der schriftliche Test durchgeführt, an einem weiteren Tag werden das Vorstellungsgespräch sowie die Tests/Untersuchungen zur Feststellung der körperlichen Eignung (Sporttest) und der gesundheitlichen Tauglichkeit durchgeführt. Können Sie besondere Qualifikationen, die den dienstlichen Bedürfnissen der Polizei Hamburg förderlich sind, nachweisen, behalten wir uns in Absprache mit Ihnen die Zuweisung eines bestimmten Dienstzweiges (Schutz-, Kriminal- oder Wasserschutzpolizei) vor.

Erster Prüfungstag

Sowohl die Bewerber um unsere Ausbildungsplätze für den Laufbahnabschnitt I als auch die Bewerber um unsere Studienplätze für den Laufbahnabschnitt II absolvieren einen identischen Test, der laufbahnunabhängig bewertet wird:

  • Diktat: Ihre Rechtschreib- und Zeichensetzungsfähigkeit wird anhand eines Lückendiktates überprüft. Unsere Übungsdiktate finden Sie im Downloadbereich.
  • Kognitiver Leistungstest: Dieser Test soll uns Aufschluss über Ihre Fähigkeiten im sprachlichen, mathematischen, abstrakten und logischen Denken geben. Grundsätzliche Informationen zum Auswahlverfahren und Hilfestellungen zum Training und Tipps finden Sie u.a. in einer eigenen Broschüre.

Zweiter Prüfungstag

  • Vorstellungsgespräch: In einem Einzelgespräch mit Ihnen macht sich die Prüfungskommission ein Bild von Ihren persönlichen Fähigkeiten und Kompetenzen sowie Ihrer Motivation bzw. Auseinandersetzung mit dem angestrebten Beruf.
  • Rollenspiel: (nur für Bewerber Laufbahnabschnitt II) Im Rahmen eines Rollenspieles überprüfen wir Ihre persönliche Eignung für den Polizeivollzugsdienst.
  • Untersuchungen zur Feststellung der gesundheitlichen Tauglichkeit: Durch den Personalärztlichen Dienst wird Ihre Polizeivollzugsdiensttauglichkeit überprüft. Die Untersuchungen finden im Athleticum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) statt. Beachten Sie, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen, über die Sie ärztliche Bescheinigungen einreichen, erst nach der Eignungsuntersuchung vom Personalärztlichen Dienst abschließend bewertet werden.
  • Tests zur Feststellung der körperlichen Eignung (Sporttest): Mittels eines Sporttests überprüfen wir Ihre persönliche körperliche Eignung für den Polizeivollzugsdienst. Der Test zur Feststellung der körperlichen Eignung wird ebenfalls im Athleticum des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) durchgeführt.

Einstellungsvoraussetzungen

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um am Auswahlverfahren teilnehmen zu können?

Ausbildung:

  • ESA mit abgeschlossener Berufsausbildung oder
  • MSA

Studium:

  • Abitur
  • studierfähige Fachhochschulreife oder
  • ein gleichwertig anerkannter Bildungsstand (z.B. Meisterbrief oder Fachwirt)

Weitere Anforderungen:

  • Alter 16 bis 34 Jahre (am Tag der Einstellung)
  • Mindestkörpergröße 160 cm
  • kein Über- oder Untergewicht (BMI zwischen 18 und 27,5)
  • keine Tätowierungen, die beim Tragen der Uniform (langärmeliges Diensthemd, Rundhalsausschnitt beim T-Shirt) sichtbar sind
  • Fahrerlaubnis der Klasse B muss spätestens bis zum Ende der Ausbildung vorliegen
  • Schwimmnachweis (Deutsches Schwimmabzeichen Bronze)
  • mindestens ausreichende Schulnoten

Gesundheitliche Anforderungen:

Welche besonderen gesundheitlichen Anforderung an einen Polizeivollzugsbeamten bestehen, entnehmen Sie bitte dem Merkblatt „Informationen zur gesundheitlichen Eignung„.

Welche Voraussetzungen muss ich für die Wasserschutzpolizei erfüllen?

Ab dem 01. April 2019 gelten die allgemeinen Einstellungsvoraussetzungen wie für die Schutzpolizei.

Es können sich nicht nur Bewerberinnen und Bewerbern mit einen Befähigungszeugnis gemäß See-BV, sondern auch Interessenten ohne maritime Qualifikationen bewerben.

Bewerberinnen und Bewerber, die Inhaber eines unten aufgeführten Befähigungszeugnisses gemäß See-BV sind, werden nach dem erfolgreichen Abschluss des 3-jährigen Studiums sofort zur Polizeioberkommissarin bzw. zum Polizeioberkommissar ernannt. 

Die Anwärterinnen und Anwärter ohne Befähigungszeugnis werden nach der 2½-jährigen Ausbildung zu Polizeimeisterinnen/Polizeimeistern oder nach dem 3-jährigen Studium zu  Polizeikommissarinnen/Polizeikommissaren ernannt und nehmen im Anschluss an die Ernennung an weiteren Qualifizierungsmaßnahmen teil.

Bewerberinnen und Bewerber mit einem der unten genannten Befähigungszeugnisse können während der Ausbildung oder des Studiums einen Anwärtersonderzuschlag erhalten (mehr Informationen).

  • Nautischer Wachoffizier NWO
  • Erster Offizier NEO
  • Kapitän NK
  • Kapitän BG (mit den Befugnissen zum Kapitän und zum Ersten Offizier in der Großen Hochseefischerei)
  • Kapitän BK (mit den Befugnissen zum Kapitän in der Kleinen Hochseefischerei)
  • Nautischer Wachoffizier BGW (mit der Befugnis zum Wachoffizier in der Großen Hochseefischerei)
  • Technischer Wachoffizier TWO
  • Zweiter technischer Schiffsoffizier TZO
  • Leiter der Maschinenanlage TLM
  • Elektrotechnischer Schiffsoffizier ETO

Mögliche Einzelfallentscheidungen:

  • die Ausnahme von der Höchstaltersgrenze
  • die Gewährung von Anwärtersonderzuschlägen
  • die Gewährung von Umzugskosten

Für weitere Informationen steht Ihnen der Einstellungsberater der Wasserschutzpolizei Herr Markus Wiegandt unter der Telefonnummer 040 4286-24075 gerne zur Verfügung.

Ist für eine Bewerbung die deutsche Staatsbürgerschaft erforderlich?

Die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht unbedingt erforderlich, d.h., es können sich Menschen aller Nationalitäten bewerben. Die ursprüngliche Staatsangehörigkeit kann auch nach der Ausbildung beibehalten werden.

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